Die Berufsbezeichnung „Schauspieler“ ist nicht geschützt, somit darf jeder sich als Schauspieler bezeichnen. Tatsächlich wird die Schauspielerei von vielen Menschen vorübergehend (z. B. als Mitglied einer Schultheatergruppe) oder nur zu spezifischen Gelegenheiten (z. B. bei einem Familienfest) ausgeübt, andere betätigen sich dauerhaft, aber nicht-professionell (z. B. als Mitglied eines Amateurtheaters). Andere sind als Laiendarsteller in Theater-, Opern-, Film- oder Fernsehproduktionen tätig.


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                             Angélique Duvier                                             Juliana Albrecht                                                      Marc Vorwerk                                                                                          Maxi Geithner

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Die Ausbildung zum Schauspieler ist nicht gesetzlich geregelt. Zunächst gibt es die Möglichkeit einer Ausbildung im Rahmen eines Studiums an einer der staatlichenHochschulen, die den Studiengang Schauspiel anbieten und mit einem akademischen Grad wie Diplom-Schauspieler (Dipl.-Schau.) oder Bachelor-/ Master- abschließen. Um als Schauspieler arbeiten zu können, kann es unter Umständen aber auch ausreichen, sich autodidaktisch auszubilden oder an Kursen und Workshops teilzunehmen.


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                            Ausbildungsnachweis ist Pflicht

Auch privater Schauspielunterricht oder private Schauspielschulen sind mögliche Ausbildungsgänge. Eine Reihe privater Schauspielschulen verfügen über staatliche Anerkennung und sind damit wie auch die öffentlichen Schauspielschulen und staatlichen Hochschulen berechtigt, offizielle Abschlüsse zu erteilen.

Inhalte und Qualität der Ausbildung sind aufgrund dieser Vielseitigkeit außerordentlich unterschiedlich. Grundsätzlich haben Absolventen staatlicher Hochschulen höhere Chancen auf dem Markt Fuß zu fassen, vor allem an den öffentlichen Theatern.

Wikipedia Stand 2016

Die staatlichen Hochschulen im deutschsprachigen Raum haben sich in der Ständigen Konferenz Schauspielausbildung zusammengeschlossen, die sich mit inhaltlichen Standards der Schauspielausbildung auseinandersetzt. Im Bereich der Privatschulen und des individuellen Privatunterrichts bestehen allerdings keinerlei verbindliche Standards; hier bleibt es den Schulen bzw. Lehrenden überlassen, was und wie sie unterrichten wollen. Die hohe Nachfrage nach Ausbildungsplätzen führt dazu, dass sowohl staatliche Hochschulen als auch Privatschulen die Bewerber durch anspruchsvolle Aufnahmeprüfungen filtern. Privatschulen haben mitunter geringere Zugangsvoraussetzungen, erwarten aber von den Studierenden entsprechend höhere finanzielle Gegenleistungen. 


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Der Umstand, dass es für das Berufsbild „Schauspieler“ keine einheitliche Zugangsregelungen und keinen rechtlichen Schutz gibt und zudem auch viele hauptberufliche Schauspieler nur befristet arbeiten, erschwert die Ermittlung der Anzahl der tatsächlichen Berufsschauspieler in Deutschland. Zählungen bzw. Schätzungen variieren je nachdem, ob nur hauptberufliche oder auch nebenberufliche oder nur abhängig beschäftigte oder auch selbständige Schauspieler einbezogen werden.


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QUALITÄT IST UNS WICHTIG

Grobe Schätzungen gehen von ca. 25.000 Personen aus, die in Deutschland ihren Lebensunterhalt hauptsächlich durch Schauspielerei verdienen. Allerdings unterscheidet man hier die an Theatern festangestellten Schauspieler von den selbständigen Schauspielern auf dem „freien Markt“, von denen sich nach einigen Quellenangaben nur ca. 2 bis 5 % finanziell über Wasser halten können, ohne einen Nebenjob annehmen zu müssen. 

 

Quelle Wikipedia Stand 2016

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Der Dramatiker und Kritiker Eric Bentley definierte Schauspiel als: A verkörpert B, während C zuschaut. Bentleys Definition macht deutlich, dass die Darstellung durch den Schauspieler viel mit der Vorstellung des Zuschauers zu tun hat. Erst in der Wahrnehmung des Zuschauers kann ein Bild der dargestellten Person entstehen.

 

Gleichzeitig abstrahiert Bentleys Definition von allen historischen oder kulturellen Besonderheiten, die spezifische Formen der Schauspielerei, künstlerische Konventionen des Theaters bzw. Films usw. kennzeichnen. Demnach ist es für einen Schauspieler keineswegs zwingend, dass er seiner Tätigkeit regelmäßig oder professionell nachgeht, dass er die Darstellung einübt oder generell das Darstellen systematisch erlernt, dass er sich nach einer vorher festgelegten Anweisung richtet (er kann auch improvisieren oder extemporieren) oder das Schauspielen nur an dafür speziell eingerichteten Orten (auf einer Bühne oder in einem Studio) ausübt.

 

Quelle Wikipedia  - Stand 2016

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           Beirat Irina Wanka                        Beirat Sascha Wussow                            Rätin Mona Seefried

    Foto Irina Wanka : Dominik Elstner            Foto Sascha Wussow: Schneiderpress                    Foto Mona Seefried : David Paryl


„Der wahre Schauspieler ist von der unbändigen Lust getrieben, sich unaufhörlich in andere Menschen zu verwandeln, um in den Anderen am Ende sich selbst zu entdecken.“

                                                                                                                         Max Reinhard


                                                                      * Die Fotografen der Schauspieler/Innen  im Impressum